Stellenausschreibung: Sozialpädagoge/-pädagogin

Der Verband sucht zum 1. Oktober 2017

eine/n Sozialarbeiter/in / Sozialpädagoge/-pädagogin

(50 % / 20 Std. pro Woche, Bezahlung in Anlehnung an TV-H E12)

Aufgaben:

– Beratung von Angehörigen der Minderheit in den Bereichen Arbeit, Bildung, Soziales und Wohnen
– Beratung bei rassistischer Diskriminierung
– Antragstellung sowie Abrechnung von Fördergeldern

Qualifikationen:

– Studium der Sozialen Arbeit, Sozialpädagogik oder ähnlicher Studiengang, Abschluss mindestens Master (FH) oder gleichwertiger Abschluss
– Kenntnisse der Sozialgesetzgebung
– Loyalität zum Verband

Wünschenswert wären darüber hinaus Erfahrungen in der Bürgerrechtsarbeit und/oder zivilgesellschaftliches Engagement.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung als PDF (inklusive Lebenslauf und Zeugnisse) bis zum 30. Juli 2017 per Email an bewerbung@sinti-roma-hessen.de

Stellenausschreibung: Sozialwissenschafter/in

Der Verband sucht zum 1. Oktober 2017

eine/n Sozialwissenschafter/in

(50 % / 20 Std. pro Woche, Bezahlung in Anlehnung an TV-H E12)

Qualifikationen:

– Studium der Politikwissenschaft, Soziologie o.ä. (Abschluss Master oder gleichwertig)

– Erfahrungen in Organisationen und Verbänden

– Selbstständiges Arbeiten

– Loyalität zum Verband

Wünschenswert wären darüber hinaus Erfahrungen in der Bürgerrechtsarbeit und/oder zivilgesellschaftliches Engagement.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung als PDF (inklusive Lebenslauf und Zeugnisse) bis zum 30. Juli 2017 per Email an bewerbung@sinti-roma-hessen.de

1947: Polizeiaktionen gegen Sinti und Roma

Vortrag im Rahmen des Darmstädter Gedenkjahres 2017

Vortrag von Dr. Udo Engbring-Romang: Polizeiaktionen des Hessischen Innenministeriums gegen Sinti und Roma 1947

Am Dienstag 6. Juni 2017 um 18:30 Uhr

Ort: Ludwig-Bergsträsser-Saal des Kollegiengebäudes, Luisenplatz 2, 64283 Darmstadt

Vor 70 Jahren. 1947 – Zwei Jahre nach dem Krieg und vor allem nach der Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurden u.a. in Hessen Erfassungsaktionen gegen Sinti und Roma durchgeführt – wohlwissend, dass sie im Nationalsozialismus verfolgt worden waren. Sinti und Roma wurden offenbar wieder als „Gefährder der öffentlichen Sicherheit“ angesehen.

Dr. Udo Engbring-Romang

Über die eher unbekannten Aktionen im historischen Kontext berichtete der Marburger Historiker Dr. Udo Engbring-Romang.

Stadträtin Iris Bachmann

Kooperationspartnerin bei unseren Veranstaltungen zum Gedenkjahr ist die Wissenschaftsstadt Darmstadt.

Der Landesvorsitzende Adam Strauß

Adam Strauß hielt ein Grußwort für den Landesverband.

Das Darmstädter Echo berichtete

Ausstellung in Erfurt

Vom 24. April bis zum 26. Mai war unsere mobile Ausstellung Der Weg der Sinti und Roma in der Gemeinschaftsschule am Roten Berg in Erfurt zu sehen. Der Schulleiter Falko Stolp hatte die Ausstellung an die „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ geholt.

Eine Gruppe von 8 SchülerInnen wurden durch einen eintägigen Workshop vom Historiker Dr. Udo Engbring-Romang als Ausstellungsguides ausgebildet. Zur Eröffnung nahmen als geladene Gäste u.a. die Familie Weiß aus Greußen und der Ortsteilbürgermeister teil. Herr Rüdiger Bender gab als Referent einen inhaltlichen Input. Danach traten die Guides in Aktion und konnten so ihr erworbenes Wissen anwenden. In den darauf folgenden Tagen besuchten die Klassen unter Anleitung der Guides die Ausstellung.

Am 11. Mai erhielt die Schule den Titel Europaschule. Im Anschluss an diese Titelverleihung nutzten die Gäste (u.a. aus dem Thüringerischen Bildungsministerium sowie Bundes- und Landtagsabgeordnete) die Möglichkeit der Ausstellungsbesichtigung.

Am 19. Mai wurde noch eine Finissage veranstaltet. Rüdiger Bender als Referent zeigte einen Zeitzeugenfilm, über den danach ein Gespräch geführt wurde. Den Guides wurde hier noch einmal offiziell ein Dank ausgesprochen.

Gedenken in Gießen und Marburg

Am 23. März wurde der vor 74 Jahren von Marburg nach Auschwitz deportierten Sinti gedacht. Beteiligt an der Gedenkveranstaltung waren unter anderem der Vorsitzende des Kreistags Detlef Ruffert und Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies. Die Oberhessische Presse berichtete

Bild: Stadt Marburg, Philipp Höhn

In Gießen fand das Gedenken an die Deportierten am 16. März statt.  Am Gedenken nahmen unter anderem Stadtverordnetenvorsteher Egon Fritz, Stadträtin Astrid Eibelshäuser, der SPD-Chef Gerhard Merz sowie die Gießener Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz teil. Die Gießener Allgemeine berichtete

Bild: Gießener Allgemeine